Einfache Tipps und Tricks zum ermüdungsfreieren Arbeiten!

Nutzen Sie die Einstellmöglichkeiten Ihres Mobiliars, platzieren Sie Ihren Monitor ergonomisch richtig und lassen Sie Ihren Körper sich durch Bewegung erholen.

 

Einfache Tipps und Tricks zum ermüdungsfreieren Arbeiten! Als Comic Illustriert

1+2: MONITOR

Platzieren Sie den Monitor genau vor Ihnen, der Abstand Ihrer Augen zu ihm sollte ca. 60-80 cm betragen. Der Abstand ist natürlich abhängig von den Platzverhältnissen, er sollte aber niemals 40 cm unterschreiten. Mit der Schriftgrösse und dem Zoom-Faktor in den Dokumenten kann hier auch Hilfe zum besseren Lesen bei gezogen werden.

Die Oberkante des Bildschirmes sollte etwa auf Ihrer Augenhöhe zu liegen kommen, Sie haben somit die natürliche Blickrichtung – leicht nach unten geneigt.

Die Tastatur sollten Sie mit ihren Händen bequem erreichen können, ohne die Arme auszustrecken, in den meisten Fällen ca. 10-20 cm ab Tischvorderkante.

3: LICHTEINFALL

Die Blickrichtung und damit die Platzierung Ihres Tisches sollte rechtwinklig zum Fenster sein. Achten Sie darauf, dass Sie den Monitor nicht vor dem Fenster platzieren oder mit dem Rücken zum Fenster sitzen. In einem Fall blendet Sie das Aussenlicht, im anderen Fall spiegelt sich das Fenster im Monitor. Sitzen Sie zwischen zwei Fensterfronten, achten Sie darauf eine Fensterfront möglichst dunkel zu halten.

4: ARBEITSTISCH

Die meisten Tische sind heute in der Höhe verstellbar oder innerhalb einer Rasterung einstellbar. Sie sollten diese Möglichkeit nutzen um den Arbeitstisch Ihrer Körpergrösse anzupassen und so ein ermüdungsfreieres Arbeiten zu ermöglichen. Um die Bewegungsfreiheit grösstmöglich zu erhalten, sollten Sie darauf achten, so wenig wie möglich Gegenstände wie Rollkorpusse, Papierkörbe usw. unter dem Tisch zu platzieren.

Höhenverstellung der Tischplatte.

  • Sitzen sie aufrecht im Stuhl
  • Haben Sie einen Sitz-Stehtisch; stehen Sie gerade, mit nicht ganz durch gestreckten Beinen am Tisch.
  • Die Tischplatte sollte 1 cm unterhalb Ihres Unterarmes sein, wenn Sie die Oberarme locker hängen lassen und die Unterarme rechtwinklig nach vorne strecken.
  • Die Arme sollten so entspannt und locker auf der Tischplatte zu liegen kommen.

5: STUHL / SITZHALTUNG

Der Stuhl kann mehr als Sie denken…

Folgende Einstellungen sind bei den meisten Stuhlmodellen möglich und sollten genutzt werden um die Sitzhaltung optimal zu gestalten und somit andauernde Haltungsschäden zu vermeiden, die Wirbelsäule zu entlasten und ein ermüdungsfreies Arbeiten zu ermöglichen.

Sitzhöhe

 

  • Der Winkel von Oberschenkel zu Unterschenkel sollte 90 Grad betragen

Auflagentiefe des Sitzkissens

  • Zwischen der Vorderkante des Sitzkissens und der Innenseite des Knies sollten 2-5 cm Luft sein um die Blutzirkulation optimal zu ermöglichen

Höhenverstellung der Rückenlehne

  • Die Wirbelsäule sollte optimal gestützt werden; die Ausbuchtung der Rückenlehne sollte somit leicht über der Hüfte des Benutzers sein

Synchronfederung (Härte der Feder welche das „Rückschaukeln“ auffängt)

  • Die Federung muss einerseits die Bewegung nach hinten auffangen und anderseits die Bewegung nach vorne soweit erleichtern dass dies ohne Anstrengung geschieht.
  • Als Regel gilt: Ganz nach hinten lehnen, die Füsse leicht vom Boden abheben und im Idealfall schwingt der Stuhl leicht und sanft nach vorne.

Höhenverstellung der Armlehne (falls vorhanden)

  • Die Armlehne ist nicht zwingend notwendig, kann aber eine Hilfe als Aufstützung beim Aufstehen, respektive Hinsetzen sein.

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